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Energetische Sanierung bei der Steuer absetzen

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02.03.2020

Wir zeigen auf, wo es noch Klärungsbedarf gibt

Neues Dach, gedämmte Wände, energiesparende Fenster: Wer sein Haus vom Profi sanieren lässt und dadurch den Energiestandard verbessert, kann die Kosten in der Steuererklärung absetzen. Details will das Bundesfinanzministerium in einem Verwaltungsschreiben klären. Das ist gut so, schließlich gibt es noch einige offene Punkte. In unserer Stellungnahme zeigen wir anhand von Fällen aus der Praxis, wo Klärungsbedarf besteht.

Ist der alte Dachbalken für die neue Dämmung zu schmal und entstehen dadurch Zusatzkosten? Dürfen die Kosten für die Energieberatung des Architekten bei der Steuer abgezogen werden, auch wenn dieser kein ausgewiesener Energieexperte ist? Können auch dann Steuern gespart werden, wenn das Haus noch eine vermietete Einliegerwohnung hat?

Der BdSt meint: ja! Deshalb regen beim Ministerium an, diese und weitere Praxisfragen zu beantworten.

Wer sein Haus energetisch sanieren lässt, kann diese Ausgaben ab dem Jahr 2020 in seiner Einkommensteuererklärung absetzen. Dies ist allerdings an einige Voraussetzungen gebunden, so das Gesetz in § 35c EStG. Zum Beispiel muss eine Bescheinigung eines Fachunternehmens vorgelegt werden, aus der die energetische Sanierung hervorgeht. Weitere Einzelfragen sollen in einem Verwaltungsschreiben geklärt werden. Das ist gut so! Denn aus Sicht der Praxis gibt es noch einige offene Punkte, die das Bundesfinanzministerium in dem Anwendungsschreiben klarstellen sollte. Insbesondere bei der steuerlichen Berücksichtigung für Kosten eines Energieberaters sind noch Fragen offen. Denn diese Passage kam erst nachträglich in das Gesetz, sodass eine konkrete Gesetzesbegründung fehlt. In seiner Stellungnahme zeigt der BdSt an Praxisfällen auf, wo noch Nachbesserungsbedarf besteht.